2021er Orbea Oiz: Noch leichter und wendiger – das 29“ Cross-Country-Bike von Orbea

2021er Orbea Oiz:  Noch leichter und wendiger – das 29“ Cross-Country-Bike von Orbea
Orbea OIZ

Noch leichter und wendiger – das Orbea OIZ, ein Bike für anspruchsvolle XC-Biker mit einem neuen OMX-Carbonrahmen und -hinterbau. Das OIZ ist bei Orbea zwischen dem Occam und dam Alma positioniert und begeistert seit über 10 Jahren die XC-Enthusiasten. Sein neuer OMX-Carbonrahmen und -hinterbau macht das Oiz laut Hersteller zum leichtesten, steifsten und leistungsfähigsten CC-Rad auf dem Markt – für den Wettkampf oder für die abendliche Ausfahrt vor der Haustür gleichermaßen geeignet.

OIZ TR im Elemen

Einstiegspreis der H10-Version (Alurahmen): 2,399,- EUR

Wie man es bei Orbea kennt, kann der Kunde aus 9 Grundvarianten (M-LTD, M-TEAM, M-PRO, M10, M20, M30, H10, H20, H30) auswählen. Das Einsteigermodell H-10 startet bei 2,399,- EUR – beim Highend-Modell M-LTD legt man 8.599,- EUR auf den Tisch. Bei einigen Modellen kann zwischen einer XC-Version und einer TR-Version

Das OIZ im Detail:

Einsatzgebiet: Cross Country
Radgröße: 29″ in allen Größen
XC-Version: Federweg: 100 mm vorne und hinten
TR-Version 120 mm vorne und hinten
Material: OMX Carbon, OMR Carbon oder Hydro Aluminium
Größen: S / M / L / XL

 

 

Kaum Änderungen an der Weltcup-Geometrie

Bei den Modellen M-LTD, M-TEAM und M-PRO kommt der neue OMX-Rahmen zum Einsatz, bei dem es die Entwickler und Designer von Orbea zum Ziel hatten, den leichtesten Rahmen mit einer perfekt angepassten Steifigkeit zu erschaffen. Herausgekommen ist ein Rahmen mit einem Gesamtgewicht von 1740g in Größe M (inklusive Dämpfer) was eine Gewichtsreduzierung von 250g gegenüber OMR bedeutet. Der neue OMX-Rahmen ist durch den Einsatz von hochmodularen Fasern, einer 5 mm kürzeren Kettenstrebe (430 mm) und einer Flat-Mount-Brake-Integrierung gekennzeichnet. Laut Hersteller sollen Komfort und die Zuverlässigkeit beim neuen OMX Layup nicht leiden, denn an der Weltcup-Geometrie des Oiz hat Orbea nichts Wesentliches geändert. Die Haltung ist aggressiv, komfortabel und schnell. Im Gegensatz zur Trail-Geometrie, die leichte Verluste in der Präzision zugunsten von Ausdauer in Kauf nimmt, ist die XC-Geometrie präzise und intuitiv für maximale Kraftübertragung. Alle Winkel und Abmessung wurden sorgfältig für alle verfügbaren Rahmengrößen optimiert, um maximale Power durch höchste Effizienz zu garantieren.

XC-Version des OIZ mit 100 mm Federfweg (vorne/hinten)

Agilität und beste Uphill-Traktion

Oiz hat in seiner XC-Version einen Lenkwinkel von 69º, einen Sitzwinkel von 75º und einen Reach von 435 mm (Größe M). Die Kettenstrebenlänge der OMX-Rahmen beträgt 430 mm, was entscheidend für eine explosive Beschleunigung, Agilität und beste Uphill-Traktion ist. Entwickelt mit Fokus auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten, zuverlässigem Handling und Komfort – perfekt für den schnellen Cross-Country-Einsatz und den Bike-Marathon. Die OMR-Kettenstreben (in den Versionen M10, M20, M30) bleiben unverändert (435 mm).

Das Cockpit

Auch beim Cockpit hat sich was getan. Das Oiz erscheint in einem neuen integrierten Look mit einem einzigartigen OC-Lenkkopf, Spacer und Vorbau. Dazu gehört auch der optionale Halter für den Radcomputer, der per Adapter kompatibel zu allen gängigen Marken ist. Das Zusammenspiel der OC-Komponenten vollendet den High-End-Anspruch dieser modernen Cross-Country-Bikes. Hinzu kommt, dass bei den Modellen M-LTD, M-TEAM, M-PRO das OMX-Heck der Bikes den Flat-Mount-Brake-Standard benutzt. Die niedrige Bremsaufnahme sorgt für die sauberste, steifste und leichteste Integration des Bremskörpers.

TR-Version des OIZ mit 130 mm Federweg (vorne/hinten)

Kettenschutz unauffällig aber wichtig.

Selbst wenn die Schaltung noch so perfekt eingestellt ist, kann auf rauem Terrain oder beim Laufradwechsel mal die Kette abspringen. Doch egal was passiert: der Kettenschutz des OIZ gibt dem Fahrer die befriedigende Gewissheit, dass die Kette sich nicht um dein Tretlager wickeln wird.

SRAM- oder Shimano-Komponenten – je nach Version

Bei den Komponenten für (Schaltwerk, Bremsen, Kette etc.) setzt Orbea nicht ausschließlich auf einen der beiden Marktführer. Im Highend-Bike M-LTD sind Edelteile der SRAM XX1-Serie verbaut – bei den anderen Versionen kommen auch Shimano-Komponenten zu Einsatz. Hier die genauen Spezifikationen des OIZ M-LTD:

 

Neue Personalisierungs-Optionen

Die neuen grafischen Muster bringen den Oiz OMX-Rahmen auf das nächste Level. Zur Verfügung stehen drei einzigartige Designentwürfe mit einer vierten Finish-Option: Matt/Glanz. Mit MyO der KäuferTausende und Abertausende von Farbkombinationen in Reichweite, sodass jedes Oiz OMX ganz nach individuellem Geschmack personalisiert werden kann.

FAZIT:

Das 21er-Modell „OIZ“ hat dank einiger Neuheiten und Verbesserungen die nächste Evolutionsstufe erreicht. Der neue OMX-Rahmen (der bei den Top-Modellen eingesetzt wird) setzt neue Maßstäbe beim Gewicht. Das Konzept, innerhalb der Versionen, nochmals zwischen einer XC-Version (Federweg: 100 mm vorne und hinten) und einer TR-Version (120 mm vorne und hinten) zu wählen, ist klasse. Beim Uphill-Fahren ist das OIZ einer Wucht. Gegenüber dem Occam ist das OIZ weitaus agiler. Die aggressivere Geometrie bzw. die sportlichere Sitzposition merkt man sofort. Dafür punktet das Occam mit dem harmonischeren Fahrwerk, was sich besonders im ruppigen Gelände bemerkbar macht. Schweren Fahrern würde ich auf jeden Fall das Occam empfehlen, wenn es nicht gerade um die schnellste Runde im Wettbewerb geht.

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