Trek Slash (Modell 2021) – noch mehr Performance für Enduro- und Trail-Enthusiasten

Trek Slash (Modell 2021) – noch mehr Performance für Enduro- und Trail-Enthusiasten
Das neue Slash von TREK

Länger, flacher, tiefer, steiler – dem neuen Slash wurde nicht einfach ein neuer Facelift verabreicht, das Bike wurde in vielen Bereichen signifikant upgegradet. Etwas Gutes noch besser und perfekter gemacht! Die umfassenden Neuerungen an der preisgekrönten Plattform machen das Bike zur „First Choice“ für Enduro und Trailrider gleichermaßen. Das 29er Trek Slash wurde 2016 auf den Markt gebracht und hat seitdem die Enduro-Szene mit Innovationen und technischen Gimmiks nachhaltig geprägt. 2021 geht man mit zwei Alu- und drei Carbon-Versionen ins Rennen. Bei den High-Endversionen 9.8 und 9.9 kann man noch zwischen einer SRAM- oder einer Shimano-Schaltung wählen.

High-End und mehr …für 9.099 € auch farblich individualisierbar

Bei knapp unter 3.000 EUR startet das Slash 7 – für das Slash 9.9 XTR Project One-Bike legt man 9.099 € auf den Tisch. Dieses lässt sich über den Project One Konfigurator auf seine „farblichen“ Wünsche konfigurieren. Für alle FOX-Liebhaber, das 9.7 ist mit Fox-Fahrwerk ausgestattet, alle anderen Bikes verwenden RockShox-Komponenten. Beim 9.8 und 9.9 wird der von RockShox neu-entwickelte Dämpfer Super Deluxe Ultimate“ verwendet – konkret wird er als ThruShaft Dämpfer eingebaut. An dem Super-Deluxe lässt sich die Lowspeed-Druckstufe in drei Positionen anpassen bzw. auf den jeweiligen Trail einstellen. (Flow-Trail =mehr Druckstufe, steile, härtere Trails =weniger Druckstufe). So kann beispielsweise der Pedaltritt, verbunden mit einem Wippen, eliminiert bzw. reduziert werden, ohne die High-Speed-Druckstufe zu beeinträchtigen.

Trek-Slash-2021
High-end Komponenten von RockShox, SRAM und Bontrager

Für die härtesten Trails: 170-mm-Gabel und einem 160-mm-Dämpfer

Alle neuen Slash-Modelle sind mit einer 170-mm-Gabel und einem 160-mm-Dämpfer ausgerüstet. Sie bekommen also mehr Federweg als das Vorgänger-Modell spendiert. Infolgedessen hat Trek auch die Enduro-Geometrie des Slash überarbeitet und dabei den Reach verlängert, den Lenkwinkel verkleinert und das Tretlager abgesenkt. Außerdem ist der Sitzwinkel jetzt 2 Grad steiler. Durch die Anpassungen an der Geometrie und am Fahrwerk schafft das neue Slash den Spagat vom Enduro- and Trailbike. Klar, die Enduro-Eigenschaften stehen klar im Vordergrund – Stabilität und gefühlte Bodenhaftung bei jeglichen Abfahrten kennzeichnen das Bike. Ein souveränes Handling im harten, losen Terrain ist jederzeit gegeben. Aber Uphill-technisch braucht sich das Bike gegenüber reinen Trailbikes (mit weniger Federweg und reinen Trail-Geometrien) nicht zu verstecken. Bergauf pedaliert es mit ordentlich Zug – der Bergfahrt wird nicht zur Qual.

Formschönes Bike: Typisch für das Trek Slash

Die neuen Features im Überblick

  • Leicht geänderte Geometrie (länger/flacher), steilerer Sitzwinkel
  • Mehr Federweg – 170 mm an der Front und160 mm am Heck
  • Verschraubtes Drehtlager (statt gepresst)
  • Praktisches Staufach im Unterrohr (bei allen Versionen)
  • Knock Block mit größerem Lenkeinschlag (72° statt 58°)
  • Speziell entwickelter Super Deluxe-Dämpfer mit Thru Shaft
  • Unterrohrschutz auf voller Länge
  • 34,9-mm-Teleskopstütze, bis zu 200 mm verstellbar
  • M/L (Zwischen-) Größe reduziert die Spanne zwischen M und L
Moderne Geometrien für den Enduro- und Trail-Bereich

Fazit:
Das neue 29er Slash besticht durch ein sattes Fahrwerk. Anspruchsvolle Abfahrten und harte Trails sind das Terrain des Bikes. Gleichzeitig ist es agil und nicht zu schwer für den Trail- bzw. All-Mountain-Einsatz. Der stimmige Aufbau (Hauptsächlich Komponenten von SRAM, RockShox und der Hausmarke Bontrager) wird lediglich durch eine schwache Rückbremse getrübt. Je nach Version ist es mit edlen Komponenten ausgestattet. Das hat aber bei den US-Amerikanern seinen Preis. Im Preis-Leistungsvergleich kann es mit europäischen Anbietern nicht mithalten. Hier bekommt man oft schon für weniger Geld vergleichbare Set-up´s. Aber bei Rocky-Mountains oder Santa Cruz ist das ja nicht anders.

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